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Seit ihrer Errichtung im 13. Jahrhundert ist die Sparrenburg ein  Ort, mit dem sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt identifizieren können. Im 18. und 19. Jahrhundert  vom Verfall bedroht, waren es vor allem engagierte Bürger, die die Stadtväter bei der Sanierung des bedeutenden Denkmals unterstützt haben. Jetzt ist unsere Generation in der Pflicht, die mittelalterliche Sparrenburg als Wahrzeichen Bielefelds für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.

Mit dem Herausbrechen von Teilen der Natursteinverblendung an der Bastionsmauer und am Kiekstattrondell ist akuter Handlungsbedarf zur Sicherung und Sanierung der mächtigen Burganlage entstanden. Um die Sparrenburg zu retten, sehen die von der Stadt Bielefeld in Auftrag gegebenen Gutachten eine umfassende Schadensbehebung an der gesamten Burganlage in verschiedenen Zeitabschnitten vor. Die ersten Sanierungsarbeiten haben im Sommer 2006 begonnen.

Die finanziellen Aufwendungen der kompletten Sparrenburgsanierung werden anhand der vorliegenden Gutachten auf zirka 7,5 Millionen Euro geschätzt. Diese Summe macht es erforderlich, jegliche Unterstützung zu mobilisieren.



Die Bielefelder Bürgerstiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein und der Neuen Westfälischen die Spendenaktion »Ein Stein für die Burg« ins Leben gerufen: Mit einer Spendensumme von mindestens 100,00 Euro können Sie eine Patenschaft für einen Stein übernehmen und persönlich dazu beitragen, die mittelalterliche Sparrenburg als historisches Denkmal und beliebtes Ausflugsziel zu erhalten. Um Ihr Engagement außerdem öffentlich sichtbar und dauerhaft zu dokumentieren, können Sie Ihren Spenderstein mit einer persönlichen Gravur versehen lassen.

Aktuelle Spenderinformation:

Von Juni 2005 bis Dezember 2006 wurden über 3100 Steinepatenschaften von Bürgern, Firmen und Vereinen übernommen. Wegen der noch anstehenden Sanierungsarbeiten auf dem Burggelände ist die Fläche für eine zeitnahe Verlegung der Spendersteine begrenzt.

Deshalb endet die Übernahme einer Patenschaft für einen Stein mit Gravur zunächst Weihnachten 2006. Spenden für die Burg (ohne Steinepatenschaft) können auch weiterhin auf das Sonderkonto eingezahlt werden.

Eine entsprechende Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt wird nach Eingang der Spendensumme ausgestellt.



Die Verlegung der ersten 1000 Spendersteine erfolgte zu Beginn der Sparrenburgsanierung auf dem Boden des Kiekstattrondells im Juni 2006. Über 2000 Spendersteine werden in Abhängigkeit von den Sanierungsmaßnahmen und den Witterungsverhältnissen seit Ende November 2006 auf der Windmühlenbastion verlegt.




Akuter Handlungsbedarf
zur Sicherung und
Sanierung der Burg